festvortrag zur eröffung der feuerbachakademie
prof. dr. peter bofinger, lehrstuhl für vwl, geld und internationale wirtschaftsbeziehungen, universität würzburg
Fränkische Landeszeitung, 10. März 2006
Professor Peter Bofinger spricht zur Eröffnung der Feuerbachakademie Ansbach: Mehr an die eigene Stärke glauben. Um das „Hotel Deutschland" fit zu erhalten: Löhne um rund drei Prozent erhöhen
ANSBACH (sh) - Deutschland - ein volkswirtschaftlicher Geisterfahrer, zerfressen von der Globalisierungsangst? Der Würzburger Wirtschaftsweise, Professor Dr. Peter Bofinger, hielt dem bei der Eröffnung der Feuerbachakademie Ansbach den Glauben an die eigene Stärke entgegen. Um das „Hotel Deutschland" fit und attraktiv zu halten, empfahl Bofinger einen „kraftvollen Staat", der die Globalisierung als Chance versteht und deswegen Geld in die Hand nimmt. Unterstützt werden sollte dies mit einer „vernünftigen Lohnentwicklung", sprich mit regelmäßigen Erhöhungen von um die drei Prozent.
buchvorstellung mit hermann glaser
Fränkische Landeszeitung, 1./2. Juli 2006
Ansbacher Feuerbach Akademie widmete einen Abend den fränkisch-bayerischen Feuerbachs:
Ein Jurist, ein Philosoph und ein Maler. Buch aus dem Schrenk-Verlag (Gunzenhausen) vorgestellt - Geschichten hinter der Geschichte
ANSBACH (sh) - Sie nennt sich Feuerbach Akademie, hat ihren Sitz in Ansbach und sie will Menschen zusammenführen. Da lag es nahe, sich öffentlich mit dem Namensgeber und seinem Umfeld zu beschäftigen. Der geeignete Anlass fand sich mit dem neuen Buch „Die Feuerbachs -Eine deutsche Familie im 19. Jahrhundert". Eine Schrift, die für Ansbach in jedem Fall wichtig ist, wie Oberbürgermeister Ralf Felber bei der Vorstellung anmerkte. Folglich ließ sich auch Regierungspräsident Karl Inhofer aus erster Hand in das Werk einführen.
lesung mit cees notoboom im rahmen der lesart ansbach
Fränkische Landeszeitung, 10. November 2006
LesArt Ansbach: Cees Nooteboom las im Feuerbachhaus aus „Paradies verloren". Von Engeln und Dichter-Gräbern - Heiter und ernst: Der niederländische Schriftsteller gab Einblicke in sein Werk
Ansbach - Was ist der tiefere Sinn jenseits von Werbung und Signierstunde? Haben Lesungen einen literarischen Sinn? Eine wie die von Cees Nooteboom kann ihn stiften. Eine solche Lesung gibt dem Text ein Maß, das seines Schöpfers: gibt ihm Tempo, einen Rhythmus, eine Melodie und eine Farbe. Wer Nooteboom gehört hat, wird seine Bücher in Zukunft mit seiner Stimme im Ohr lesen.
lesung mit frank günter
Fränkische Landeszeitung, 25. November 2006
Fesselnder Theatervortrag von Frank Günther bei der „LesArt" in der Feuerbach Akademie:
Von Macht, Moral und prallem Leben. Bedeutender Shakespeare-Übersetzer durchleuchtet klug das Justizdrama „Maß für Maß"
ANSBACH – Sex und Gewalt, Gefühle, die dem Menschen jede Kontrolle rauben, zerstörerischer Neid, Liebe und Hass bis in den Tod, derbe Scherze ebenso wie geistreiche Überlegungen zu Politik und Macht: Das alles gibt es bei Shakespeare in Fülle, und das alles ist aktuell, so lange es Menschen gibt. Deshalb wird Shakespeare auf allen Bühnen der Welt so gerne gespielt. Einer, der Shakespeares Texte besonders kraftvoll, ja fast animalisch mit Leben erfüllt, in die düstersten Seelen-Tiefen eintaucht und dabei blitzgescheit alle Facetten herausarbeitet, ist Frank Günther.